Würde jedes Produkt und jede Dienstleistung die Kosten für verursachte Umweltschäden und deren Wiedergutmachung (Umweltkosten) einpreisen, wären nachhaltige Produkte ein Bestseller – denn sie wären in der Regel günstiger.
Mit dem Mehr.Wert-Standard wird das möglich: Umweltauswirkungen, die nicht weiter reduziert werden können, werden in den acht Umweltwirkungskategorien Klimawandel, Versauerung, Süßwasser- und Meerwasser-Eutrophierung, Sommersmog, Ozonabbau sowie Land- und Wassernutzung in sogenannte Umweltkosten umgerechnet.
Diese Umweltkosten können sodann eingepreist, bilanziert und durch die Investition in Renaturierung ausgeglichen werden.
Für die Umrechnung nutzen wir den Methodenstandard der CE Delft, einem niederländischen Forschungs- und Beratungsunternehmen.
Mit der Umrechnung von Umweltauswirkungen in Umweltkosten und deren Internalisierung entstehen umweltreale Preise, die allen – von den Konsument:innen bis hin zu CEOs oder Bürgermeister:innen – die Möglichkeit geben, einfach umweltschonende Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für die eigenen Umweltauswirkungen zu übernehmen.
Unser Ziel: Eine breite Internalisierung von Umweltkosten, um langfristig faire Wettbewerbsbedingungen zu fördern sowie unterschiedliche Zielgruppen für umweltreale Kosten zu sensibilisieren.
> Was sind Umweltwirkungskategorien?